Geschichte

Von der Schule für Lernbehinderte zum

Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum

mit Förderschwerpunkt Lernen - Schule an der Linde
Im Jahr 1965 wurde durch das Gesetz zur Vereinheitlichung und Ordnung des Schulwesens die "Sonderschule für lernbehinderte Kinder und Jugendliche" als besonderer Schultyp eingeführt. Bereits am 7.März 1968 hat der Gemeinderat der Stadt Großbottwar einen Antrag auf Einrichtung einer dreiklassigen Sonderschule in Großbottwar gestellt. Da die neu ausgebildeten Sonderschullehrer für die 7 damals neu genehmigten Sonderschulen des Landkreises Ludwigsburg nicht ausreichten, musste Großbottwar bis zum Schuljahr 1970/71 warten. Seit dem Jahr 1971 besteht die Schule und wird von Schülern aus Großbottwar und Oberstenfeld mit den jeweiligen Teilgemeinden, besucht. Erster Schulleiter war Herr Langner (1970-1973, der die Schule einrichtete, danach war Frau Portele-Neupert bis 1975 Schulleiterin, gefolgt von Herrn Schünemann, der dieses Amt bis 1976 begleitete.

 

Seit dem Schuljahr 1976/77 ist Herr Reiner Augstein Schulleiter der Sonderschule - Förderschule - Schule an der Linde in Großbottwar. Vom April 1974 bis Sommer 1975 war die Schule wegen Renovierungsarbeiten nach Hof und Lembach ausgelagert. Zum Ende des Schuljahres 2009-2010 wurde Sonderschulrektor Reiner Augstein in den Ruhestand versetzt. Mit Beginn des Schuljahres 2010-2011 wurde Herr Roland Müller als Schulleiter eingesetzt Die Schule an der Linde (Förderschule) ist Teil des Schulzentrums Großbottwar mit Wunnensteinschule (Grundschule) und Matern-Feuerbacher-Realschule. 2011 besteht die Schule schon 40 Jahre!

 

Die Schule an der Linde – ein kleines und feines Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ)

42 Schülerinnen und Schüler werden von 3 in Vollzeit- und 4 in Teilzeit arbeitenden Lehrerinnen unterrichtet. Das Kollegium der Schule an der Linde ermöglicht Kindern Wissen zu erwerben trotz ihrer oft vielfältigen Schwierigkeiten beim Lernen. Dies geschieht durch Einsatz von verschiedenen sonderpädagogischen Methoden, Medien und Material. In kleinen Gruppen wird individuell gelernt. Dafür werden Förder- und Entwicklungspläne erstellt. Jedes Kind, jeder Jugendliche wird mit seinen ureigenen Schwierigkeiten angenommen und entsprechend gefördert. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist dem Kollegium wichtig.

 

Wissen vermitteln geht besser in einem gesunden Schulklima. Gegenseitige Wertschätzung ist genauso wichtig wie klare Regeln und Vertrauen und miteinander Spaß haben. Ein Miteinander von den „Großen“ und den „Kleinen“ ist für die Schulgemeinschaft selbstverständlich. Gemeinsame Schullandheime, Projekttage, Ausflüge und Feste tragen dazu bei ein soziales positives Klima zu schaffen.